Ihre Ideen und Wünsche

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Auf dem Kreistag der Jungen Union Kreisverband Bad Dürkheim wurde der Kreisvorsitzenden Markus Wolf (Bad Dürkheim) einstimmig in seinem Amt bestätigt. Ebenso für weitere zwei Jahre im Amt sind die stellv. Kreisvorsitzenden Hendrik Wilhelm (Weisenheim am Sand) und Dirk Letzelter (Haßloch) sowie der Kreisschatzmeister Karsten Vautz (Bockenheim).

wolf_fotoIn seinem Rechenschaftsbericht war Markus Wolf auf die Arbeit der vergangenen beiden Jahren eingegangen. So konnten die Mitgliederzahlen der JU von 158 auf 193 gesteigert werden, was den größten prozentualen Zuwachs landesweit bedeute. Die Reaktivierung der JU in der Verbandsgemeinde Wachenheim und im Leiningerland seien ebenso erfreulich gewesen. Aber auch inhaltlich sei die Jungen Union präsent gewesen, führte er aus. Unter anderem habe man sich gemeinsam mit der Frauen Union über das Modell der Integrierten Gesamtschule informiert und sich gegen die Einführung dieses Schulmodells stark gemacht. Dies zeige aber auch wie wichtig es dem JU-Kreisverband Bad Dürkheim sei mit anderen JU-Verbänden und CDU-Vereinigungen zusammenzuarbeiten. In den kommenden zwei Jahren sollen diese Punkte weiterverfolgt werden. Als Ziel gab Wolf aus, dass man die Kandidatur des JU`lers Carsten Brauer für den Posten des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Hettenleidelheim nachdrücklich unterstützen wolle. Bis zu den im April 2008 stattfindenden Wahlen will der JU-Kreisverband die Kandidatur durch seine Arbeit  begleiten und wo immer möglich helfen.

Inhaltlicher Schwerpunkt der Versammlung war das Referat des Germersheimer Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart zum Thema „Zukunftsfähige Energiepolitik für unser Land". Unter anderem wurden die Möglichkeiten dezentraler Energiegewinnung und die Chancen regenerativer Energieformen wie etwa der Erdwärme diskutiert. Klar wurde man sich darüber, dass insbesondere grundlastfähige Energieformen der weiteren Erforschung bedürfen, denn nur sie (etwa Erdwärme oder Biomasse) können eine Versorgung rund um die Uhr gewährleisten. Um dies zu erreichen diskutierte die Versammlung den Vorschlag des Abgeordneten bestehende Kernkraftwerke so lange weiter zu betreiben wie dies unter Sicherheitsaspekten möglich ist. Zusätzliche Gewinne der Unternehmen könnten dann etwa in die Forschung umgeleitet werden. Es mache ja wohl keinen Sinn sichere deutsche Kernkraftwerke abzuschalten um dann den Atomstrom aus den Nachbarländern(die fast alle neue Kernkraftwerke bauen) einzukaufen.

Deutlich sprach sich die Versammlung gegen die weitere „Verspargelung" der Landschaft also den Bau neuer Windkraftanlagen aus. Dies sei in unserer Region mit Sicherheit nicht die richtige Energiegewinnungmethode. Insgesamt machte Gebhart deutlich, dass man den gesamten Bereich Energie in die Überlegungen mit einbeziehen muss. Hier spielten etwa auch Umwelt- oder Klimagesichtspunkte eine Rolle. Ebenso wichtig sei die Energiesicherheit, etwa für die Erhaltung von Arbeitsplätzen. Etwas war ihm jedoch besonders wichtig: Der beste Weg um Probleme in diesem Bereich zu minimieren sei die Energie-Einsparung. Hierin steckt seiner Auffassung nach das meiste Potential. Im Anschluss an die Diskussion dankte Markus Wolf für die interessanten Ausführungen, die sicherlich auch zu weiteren Diskussionen in der Jungen Union führen würden.

Bei den anschließenden Wahlen wurden ebenso Michael Bähr (Weisenheim am Sand) als Schriftführer und die Beisitzer Alexander Hanke (Bad Dürkheim), Ben Höller (Wachenheim), Philipp Kercher (Bad Dürkheim), Verena Kretner (Weidenthal), Benjamin Leinenbach (Ellerstadt), Guntram Raquet (Hassloch), Kathrin Stöhr (Lambrecht) und Matthias Wühl (Weidenthal) gewählt.