"Wir erwarten, dass Christian Baldauf auch für das Amt des CDU Landesvorsitzenden kandidiert und werden seine Bewerbung nach Kräften unterstützen", so der Landesvorsitzende der Jungen Union, Martin Binder bei der Sitzung des JU Landesausschusses.

Der Landesausschuss der Jungen Union war gestern in Mainz zusammengekommen, um über den Ausgang der Landtagswahl vom 26. März zu diskutieren. Die Junge Union kritisierte eine Reihe von programmatischen Fehlentscheidungen, die ein klares Profil der Union im Wahlkampf hätten vermissen lassen. So habe man u.a. bei der Einführung von Studiengebühren, der Abschaffung der Mittelbehörden und dem Bekenntnis zum gegliederten Schulsystem nicht erkennbar Flagge gezeigt. "Wir müssen auch...

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wieder unbequeme Wahrheiten thematisieren, wenn sie unserer Überzeugung entsprechen und dürfen nicht darin nachlassen, die Bürgerinnen und Bürger von deren Richtigkeit zu überzeugen", so Martin Binder weiter.

Insbesondere die Bezirks- und Kreisvorsitzenden der Junge Union sprachen sich weiter für eine personelle Erneuerung auf allen Ebenen der Partei aus. Hierbei müssten aber alle Strömungen innerhalb der Union repräsentiert sein. Die regionale Ausgewogenheit muss weiterhin im geschäftsführenden CDU Landesvorstand gewahrt bleiben. Auch die Stimme der Jugend sollte innerhalb der CDU nicht nur gehört, sondern auch besser berücksichtigt werden. "Wir erwarten, dass von der Neuwahl des Landesvorstandes das deutliche Signal des Neuanfangs innerhalb der CDU Rheinland-Pfalz ausgeht. Die neue Landesspitze kann hierzu den entscheidenden Beitrag leisten. Die Junge Union ist bereit, mit Christian Baldauf gemeinsam hierfür zu kämpfen", so Martin Binder abschließend.